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05.07.2018

Linz: Dumfarth Klausberger gewinnt General Counsel der Sberbank

Die Linzer Kanzlei Dumfarth Klausberger hat sich zum Juli mit dem ehemaligen General Counsel des europäischen Arms der Sberbank mit Sitz in Wien verstärkt. Philipp Freimann (37) kommt als Equity-Partner und soll sich insbesondere dem Bank- und Bankaufsichtsrecht sowie dem Stiftungs- und Versicherungsrecht widmen.

Philipp Freimann

Philipp Freimann

Vor seiner Zeit bei der Sberbank war Freimann seit 2008 bei Dorda als Konzipient tätig. Dort widmete er sich vor allem dem Stiftungsrecht und Private Clients. Auch nach seiner Eintragung 2013 blieb er bei der Kanzlei, bis er 2014 zur Sberbank wechselte. Dort begann er als Senior Legal Counsel und stieg nur wenige Monate nach seinem Einstieg zum Division Head Corporate Affairs/M&A auf. Mit dem Wechsel des ehemaligen General Counsel Dr. Lukas Röper, der sich im Sommer 2016 der Kanzlei Oehner anschloss, übernahm Freimann seinen Posten.

Die Nachfolge von Freimann wiederum hat inzwischen die Slowakin Jozefina Trnavska angetreten. Sie war von 2013 bis 2016 Head of Legal, Compliance & AML der Sberbank Slovensko, die 2015 an Penta Investments veräußert wurde. 2016 wechselte sie dann als Project Director zur Sberbank Europe und begleitete unter anderem den Verkauf der ukrainischen Tochter. Im September 2017 stieg sie zum Deputy Compliance Officer auf. Seit Februar 2018 fungiert sie als Head of Legal Department.

Verdopplung der Partnerschaft und weiteres Wachstum geplant

Freimann stößt bei Dumfarth Klausberger auf alte Bekannte: Die beiden Namenspartner Dr. Philipp Dumfarth und Dr. Simon Klausberger sowie der bisher noch in Regiegemeinschaft tätige Dr. Stefan Ettmayer kennen sich aus dem gemeinsamen Studium in Linz.

Während Dumfarth sich insbesondere dem IP/IT-Recht sowie dem Prozessrecht, Finanzierungen und Corporate/M&A widmet, ist Klausberger vor allem im Immobilien- und Erbrecht tätig. Kurzfristig komplettiert werden soll die Equity-Partnerriege mit Ettmayer, der unter anderem auf Datenschutz-, Kartell- und Beihilferecht spezialisiert ist.

Das Quartett wird derzeit von einer Konzipientin unterstützt. Im Zeitrahmen von drei bis fünf Jahren will die Kanzlei ein Größe von acht bis maximal zehn Juristen erreichen. Die Erweiterung soll aus der Zunahme weiterer Konzipienten und Substituten bestehen. Platz genung für ein solches Team ist schon jetzt: So vergrößerte die Kanzlei ihre Räumlichkeiten in Linz eigenen Angaben zufolge von 250 auf 450 Quadratmeter. (Claudia Otto)

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