Artikel drucken
28.11.2017

Kapitalmarkt: AT&S begibt mit CHSH und Clifford erste Hybridanleihe

Der steirische Leiterplattenhersteller Austria Technologie & Systemtechnik (AT&S) hat erstmals eine Hybridanleihe begeben. Das Emissionsvolumen beträgt 175 Millionen Euro. Die erste Rückzahungsmöglickeit durch die Emittentin besteht nach fünf Jahren.

Clemens Hasenauer

Clemens Hasenauer

Die tief nachrangige Anleihe mit unbegrenzter Laufzeit ist mit einer Mindeststückelung von 100.000 Euro und einem Zinssatz von 4,75 Prozent begeben worden. Der Emissionserlös stärkt die Eigenkapitalbasis und soll zugleich das weitere strategische Investitionsprogramm als Basis für langfristig profitables Wachstum des Unternehmens unterstützen.

Die Transaktion wurde von HSBC als Sole Bookrunner und Sole Structuring Advisor begleitet.

Berater AT&S
CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati (Wien): Clemens Hasenauer, Volker Glas (beide Kapitalmarktrecht), Johannes Prinz (Corporate/M&A); Associates: Christian Aichinger, Lorenz Pracht, Michael Soukup (Rechtsanwaltsanwärter; alle Kapitalmarktrecht)
Inhouse Recht (Leoben-Hinterberg): Stefan Greimel (General Counsel)

Sebastian Maerker

Sebastian Maerker

Berater Banken
Clifford Chance (Frankfurt): Sebastian Maerker; Associate: Philippa Münnich-Winter (beide Bank- und Finanzrecht)
Dorda (Wien): Tibor Varga (Kapitalmarktrecht)

Hintergrund: Für die Begebung der Hybridanleihe konnte sich CHSH in einem Pitch durchsetzen. Darüber hinaus berät die Kanzlei AT&S regelmäßig sowohl gesellschafts- als auch kapitalmarktrechtlich.

Clifford Chance begleitet HSBC regelmäßig bei Hybridanleihen, so etwa auch bei den Emissionen von Porr und EnBW. 

Dorda beriet zum österreichischen Recht und kam über eine Ausschreibung ins Mandat.

In Steuerfragen setzte AT&S auf PricewaterhouseCoopers.  (Claudia Otto)