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22.04.2013

Von Jones Day ins Unternehmen: Leiter des Austrian Desk wird Rechtschef bei Sandoz

Chris Mader (40), bisher Associate im Münchner Büro von Jones Day, ist seit Anfang April Leiter Recht der österreichischen Sandoz GmbH mit Sitz in Kundl, Tirol.

Chris Mader

Chris Mader

Mader war seit 2009 bei Jones Day tätig in München tätig. Dort leitete er das Austrian Desk und arbeitete schwerpunktmäßig in den Bereichen M&A und Commercial sowohl im deutschen als auch im österreichischen Recht.

Zuvor hatte Mader als Rechtsanwalt insgesamt sechs Jahre lang in den Wiener Büros von DLA Piper Weiss-Tessbach und Skadden Arps Meagher & Flom gearbeitet.

Trotz des Weggangs von Mader soll das Austrian Desk bei Jones Day weiter bestehen. Einen Nachfolger gibt es jedoch derzeit nicht. „Österreich spielt auch weiter eine wichtige Rolle in unserer Beratung“, sagte Ansgar Rempp, Partner-in-Charge Deutschland und damit zuständig für das Management aller drei deutschen Büros. Jedoch fühle man sich bei Doralt Seist Csoklich bestens aufgehoben. Mit der Wiener Kanzlei arbeitet Jones Day seit vielen Jahren eng und regelmäßig zusammen.

Als Head Legal Sandoz GmbH berichtet Mader operativ an Ernst Meijnders, den Head der Business Unit Anti-Infectives bei Sandoz. Sandoz ist ein Teilkonzern des Pharmakonzerns Novartis mit Sitz in Holzkirchen (Oberbayern), der die gesamten Generikaaktivitäten der Novartis-Gruppe bündelt. Die Sandoz GmbH ist eigenen Angaben zufolge der größte österreichische Pharmahersteller und -exporteur und einer der bedeutendsten Hersteller von Antibiotika weltweit. Insgesamt beschäftigt Sandoz rund 3.500 Mitarbeiter in Österreich.

Heute entwickelt und erzeugt die österreichische Sandoz GmbH generische, patentfreie Arzneien sowie eine breite Palette pharmazeutischer und biotechnologischer Wirkstoffe. Dabei gehört das Unternehmen zu den größten Herstellern von Antibiotika. 2009 hatte Sandoz in Österreich zugekauft und die Pharmafirma Ebewe erworben (mehr…). (Geertje Oldermann)

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