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02.12.2019

Energieregulierung: Hogan Lovells verstärkt sich mit DLA-Anwalt

Hogan Lovells verstärkt zum Jahreswechsel ihre Regulierungspraxis am Düsseldorfer Standort mit Dr. Stefan Schröder. Der 39-Jährige, bislang Counsel bei DLA Piper in Köln, steigt als Partner ein. Mit ihm wechselt eine Associate.

Stefan Schröder

Stefan Schröder

Schröders Fokus liegt auf der Regulierung des Gassektors. So beriet er unter anderem den belgischen Gasfernleitungsnetzbetreiber Fluxys Tenp sowie die GRTgaz in energierechtlichen Missbrauchs- und Beschwerdeverfahren gegen die Bundesnetzagentur. Daneben hat Schröder Erfahrung im Bereich Lieferverträge aufgebaut und berät zum Recht der erneuerbaren Energien und zu Fragen des Energiekartell- und Wettbewerbsrechts. Schröder gehörte seit 2010 der DLA Piper-Praxis um Michael Cieslarczyk an.

Bei Hogan Lovells ergänzt Schröder die globale Regulierungspraxis mit Zentrum in Washington D.C., der rund 400 Anwälte angehören. In Deutschland konnte die Kanzlei bislang keinen ausgewiesenen Regulierungspartner im Energiesektor vorweisen. Mit den Zugängen zählt das Energieteam bei Hogan Lovells rund 40 Berufsträger, davon neun Partner.

Zudem soll Schröder die Integration mit der deutschen Transaktionspraxis stärken. Die für ihre Offshore-Windpark-Deals bekannte Hamburger M&A-Praxis um Matthias Hirschmann ist derzeit vor allem bei Transaktionen im boomenden Öl- und Gasgeschäft im Einsatz. Energieregulatorisch versiert ist dort vor allem der vor Kurzem in die Partnerschaft aufgestiegene Dr. Alexander Koch, allerdings mit klarem Fokus auf Transaktionen, nicht auf Verfahren. Schnittstellen gibt es auch zu den Praxen für Anlagenbau und Projektfinanzierung. 

Gemeinsam mit Schröder wechselt von DLA die Associate Katharina Schwind (32), die zusätzlich auch Erfahrung im Bankaufsichtsrecht mitbringt. Bei DLA verbleiben im Energiebereich rund 17 Anwälte, davon sechs Partner. (Martin Ströder)

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