Artikel drucken
01.10.2018

Köln: Ebner Stolz gewinnt Medizinrechtsteam von BDO Legal

Der Medizinrechtler Dr. Stephan Porten ist zum Oktober mit einem dreiköpfigen Team von BDO Legal in das Kölner Büro von Ebner Stolz gewechselt. Mit ihm will die multidisziplinäre Beratungsgesellschaft nun auch im Gesundheitsbereich rechtliche Beratung anbieten. Der 51-Jährige kam zunächst als Non-Equity-Partner.

Stephan Porten

Stephan Porten

Porten ist unter anderem auf Krankenhaus- und Arztvertragsrecht spezialisiert, zuletzt mit Fokus auf sozialversicherungsrechtliche Themen beim Einsatz von freiberuflichen Honorar- und Notärzten. 2013 stieg er bei BDO Legal ein und wurde dort 2017 zum Partner ernannt. Zuvor verantwortete er die Krankenhausberatung bei Rödl & Partner in Köln und war einige Jahre als Anwalt bei der Medizinrechtskanzlei Dr. Rehborn in Dortmund tätig.

Mit Porten wechselten die Medizinrechtlerinnen Dr. Sarah Gersch-Souvignet (38) und Juliane Pogadl (37) sowie die auf Verwaltungsrecht spezialisierte Daria Madejska (35). Mit den Neuzugängen besteht das Kölner Anwaltsteam von Ebner Stolz nun aus 6 Partnern und 23 Associates. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kölner Medizinrechtlern und dem Stuttgarter Partner Brent Schanbacher, der bereits einige Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen als Wirtschaftsprüfer betreut. Die MDP-Kanzlei verstärkt sich derzeit an mehreren Standorten mit Anwälten: Erst im Juli war ein neunköpfiges Team von Menold Bezler ins Stuttgarter Ebner Stolz-Büro gewechselt.

Bei BDO Legal hinterlässt der Weggang des Teams eine Lücke. Die einzige verbleibende Krankenhausrechtlerin, Christiane Beume, bekommt jedoch bald Verstärkung: Zum Dezember wechselt der Medizin- und Haftungsrechtler Dr. Marc Anschlag (40) von Hecker Werner Himmelreich zu BDO. Er steigt als Senior Manager ein und soll das Beratungsspektrum um die Vertretung von Krankenhausträgern und Versicherern im Medizinhaftungsrecht erweitern. Weitere Einstellungen im Krankenhausrecht sind in Planung, denn Köln soll auch in Zukunft BDO-Schwerpunktstandort für die Gesundheitsbranche bleiben. (Annette Kamps)

In dem ursprünglichen Bericht hatten wir irrtümlicherweise gemeldet, die Kanzlei Rehborn sei zerbrochen. Dies haben wir korrigiert.

  • Teilen