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13.09.2018

Düsseldorf: Kopp-Assenmacher & Nusser eröffnen Büro mit Öffentlichrechtler

Die Berliner Umwelt- und Planungsrechtsboutique Kopp-Assenmacher & Nusser eröffnet zum Januar ein Büro in Düsseldorf. Für ihr zweites deutsches Büro gewann sie als Partner die Öffentlichrechtler Gregor Franßen (45) und Dr. Henning Blatt (40) von der Essener Kanzlei Heinemann & Partner. Zum Startteam gehören außerdem Michael Halstenberg, der Anfang des Jahres von HFK Rechtsanwälte gekommen war, sowie zwei Associates.

Gregor Franßen

Gregor Franßen

Mit Franßen holt die Boutique einen anerkannten Umweltrechtler in ihre Reihen, der insbesondere durch die Vertretung des Bundesumweltministeriums in den Atomklagen auf sich aufmerksam machte. Auch darüber hinaus liegen seine Schwerpunkte auf der Beratung zu umweltrechtlichen Themen, insbesondere im Wasser- und Abfallrecht. Damit passt er sehr gut in den Beratungszuschnitt seiner neuen Einheit: Auch Kopp-Assenmacher & Nusser ist überwiegend im Umweltrecht tätig, neben dem klassischen Bereich vor allem auch im produktbezogenen Umwelt- sowie im Bauprodukterecht. 

Namenspartner Stefan Kopp-Assenmacher hatte die Kanzlei Mitte 2013 mit vier Berufsträgern gegründet. Zuvor war er Partner im Berliner Büro von Köhler & Klett. Im Oktober 2014 kam Dr. Jens Nusser als erster Quereinsteiger von HFK hinzu. Seitdem ist die Einheit kontinuierlich gewachsen. Mit den jüngsten Zugängen in Düsseldorf zählt sie ab Januar 14 Anwälte.

Sowohl Kopp-Assenmacher als auch Nusser haben Verbindungen ins Rheinland. Nusser war zu Beginn seiner Karriere unter anderem für Hoffmann Liebs Fritsch und Partner sowie für HFK in Düsseldorf tätig, bevor er dann ins Berliner Büro wechselte. Kopp-Assenmacher vertritt eine Reihe von Industrieunternehmen mit Stammsitz in Nordrhein-Westfalen.

Zu Franßens Mandanten zählen unter anderem mehrere Bundesländer und Deponiebetreiber. Den Ruhrverband vertritt er aktuell in einer Klage wegen Legionellenbelastung in einer Kläranlage und das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit prozessual zur Genehmigung des Transports abgebrannter Kernkraftwerk-Brennelemente per Schiff. Dass Franßen Heinemann zum Jahresende verlassen wird, war schon länger bekannt.

Blatt war seit 2010 bei Heinemann tätig. Er berät überwiegend im Abfall-, Berg- und Immissionsschutzrecht, aber auch im Kommunal- und Hochschulrecht. 

Bei Heinemann verbleiben nach dem Wechsel zunächst drei Öffentlichrechtler, darunter ein Salary-Partner. (Laura Bartels)

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