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09.02.2018

Mehr Rechts- und Steuerberatung: Warth & Klein wächst zweistellig

Warth & Klein Grant Thornton (WKGT) hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Umsatzplus von rund 10 Prozent auf 96,5 Millionen Euro abgeschlossen. Mit 35,4 Millionen Euro entfällt dabei rund ein Drittel auf die Steuer- und Rechtsberatung.

In der Steuer- und Rechtsberatung legte WKGT dabei leicht überdurchschnittlich zu, die 35,4 Millionen Euro bedeuten im Vergleich zu Vorjahr ein Plus von elf Prozent. Weiteres Wachstumspotenzial für das Steuergeschäft sieht die Gesellschaft in der der Beratung zu Tax Compliance und Verrechnungspreisen, so Warth & Klein-Chef Joachim Riese. Auch das Geschäft für vermögende Privatkunden, das bei WKGT als eigenes Geschäftsfeld fungiert, will Riese auf breitere Füße stellen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Sozietät hier 4,5 Millionen Euro.

Das größte Stück vom gesamten Umsatzkuchen macht aber nach wie vor das Geschäft mit der Wirtschaftsprüfung aus, auf die rund 40 Millionen Euro entfielen – ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zu den 35,9 Millionen Euro im Vorjahr.

Für Riese ist es ein Beleg dafür, dass es für Beratungsgesellschaften auch in der Prüfung weiteres Wachstumspotenzial gibt. „Diese Zahl widerlegt die häufig in unserer Branche verbreitete Auffassung, dass rentable Zuwächse primär in prüfungsfremden Geschäftsfeldern erzielt werden können“, so Riese, der vor allem den Gewinn des Prüfungsmandats für Alba hervorhob, woraufhin WKGT sogar ein Büro in Berlin eröffnete.

In der Unternehmensberatung konnte WKGT ebenfalls wachsen. So kam die Gesellschaft im Geschäft mit Corporate Finance & Advisory Services nun auf 17 Millionen Euro (Vorjahr: 15,6 Millionen Euro) und steigerte den Umsatz damit um 9 Prozent.

20 neue Partner

Auch in puncto Mitarbeiterzahl legte Warth & Klein zu. Waren es 2015/16 noch etwas mehr als 800 Mitarbeiter sind für die Kanzlei nun rund 900 Beschäftigte tätig. 20 davon nahm die Gesellschaft in den Kreis ihrer Equity-Partner auf, von denen sie nun 32 in ihren Reihen hat. Möglich wurde der Aufstieg in die Partnerschaft für gleich 20 Mitarbeiter vor allem dadurch, dass die Familie Klein nach dem Tod des damaligen Geschäftsführers Klaus-Günter Klein weitere Anteile abgeben hat. (Daniel Lehmann)

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