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12.01.2018

Hamburg: Brehm & v. Moers-Büro schließt – Partner wechseln zu Schlarmann Ahlberg

Nach diversen Weggängen im vergangenen Jahr hat sich Brehm & v. Moers Ende Dezember ganz aus Hamburg verabschiedet. Die beiden dort verbliebenen Partner Wilhelm Schulte Hemming (55) und Mark Seghezzi (46) schlossen sich der multidisziplinären Kanzlei Schlarmann Ahlberg an, die damit auf fünf Partner wuchs.

Wilhelm Schulte Hemming

Wilhelm Schulte Hemming

Schulte Hemming ist vor allem im Urheber- sowie im Marken- und Wettbewerbsrecht tätig. 2007 kam er als erster Medienrechtler zu Brehm & v. Moers Hamburg und stand damit für einen der traditionellen Schwerpunkte der Gesamtkanzlei. Der auf die Beratung der Live-Entertainmentbranche spezialisierte Seghezzi kam Anfang 2013 zu Brehm & v. Moers, zuvor war er von 2002 bis 2011 Justiziar bei dem Musicalproduzenten Stage Entertainment und arbeitete zwei Jahre für die Hamburger Kanzlei Schlarmann von Geyso. Dort entstand auch der Kontakt zur neuen Kanzlei der beiden Medienrechtler: Schlarmann Ahlberg war 2013 als Spin-off von Schlarmann von Geyso entstanden.

Neben dem steuer- und gesellschafts- sowie arbeitsrechtlichen Schwerpunkt von Schlarmann Ahlberg steht vor allem Namenspartner Prof. Dr. Hartwig Ahlberg für jahrzehntelange Erfahrung im Urheberrecht. Mit den Zugängen will Schlarmann Ahlberg nun für „Kontinuität der Kompetenz und den weiteren Ausbau im Kultur- und Medienbereich Sorge tragen“, wie es in einer Mitteilung der Kanzlei hieß. Mit den Zugängen arbeiten fünf Partner bei Schlarmann Ahlberg, Associates beschäftigt die Kanzlei keine.

Mark Seghezzi

Mark Seghezzi

Bei Brehm & v. Moers verbleiben in München, Berlin und Frankfurt 25 Berufsträger, wobei der Frankfurter Standort deutlich kleiner ist als die anderen beiden Büros. Den Rückzug aus Hamburg hatte die Kanzlei bereits seit Mitte vergangenen Jahres ins Auge gefasst, nachdem im Januar mit Dr. Andrea Partikel, Veit Mauritz und Michael Vogelsang drei Partner gegangen waren. Partikel wechselte zur Hamburger Einheit Servatius, Mauritz und Vogelsang gründeten mit drei weiteren Anwälten die Kanzlei Riverside Mauritz Depken Vogelsang Scharninghausen Reichelt. Im Juli schloss sich dann die Arbeitsrechtlerin Bettina-Axenia Bugus der Kanzlei SKW Schwarz an.

In Berlin hatte sich Brehm dagegen erst zum Dezember mit einem Partner verstärkt: Der Medien- und IT-Rechtler Kai Furch kehrte zur Kanzlei zurück. Er hatte bereits von 2006 bis 2011 für Brehm & v. Moers gearbeitet und war danach in eigener Kanzlei in Berlin tätig. Zwischenzeitlich war er zudem fünf Jahre Geschäftsführer eines Musiklabels sowie ein knappes Jahr Syndikusanwalt bei VG Media. In Berlin arbeiten insgesamt elf Berufsträger für Brehm & v. Moers.(Christine Albert)