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01.08.2017

Neuer Standort: Eversheds eröffnet mit Grooterhorst in Düsseldorf

Zum August übernimmt Eversheds Sutherland die Düsseldorfer Kanzlei Grooterhorst & Partner. Namenspartner Dr. Johannes Grooterhorst (62), Marc Schwencke (47) und Ralf-Thomas Wittmann (48) wechseln als Partner in die neue Einheit. Allerdings gehen nicht alle Grooterhorst-Partner diesen Schritt mit: Niklas Langguth (40) und Dr. Rainer Burbulla (41) gründeten zum Juli die Immobilienboutique Langguth & Burbulla.

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Johannes Grooterhorst

Die 1994 gegründete Düsseldorfer Kanzlei umfasste zuletzt drei Partner, acht Associates und zwei of Counsel, die vor allem Kommunen, Immobilienentwickler und Immobilienfonds im privaten Bau- und Immobilienrecht beraten. Grooterhorst verfügt als Gesellschaftsrechtler darüber hinaus über Erfahrung im Bereich der Manager- und Organhaftung. Wittmann ist zudem auf Versicherungsrecht spezialisiert und vertritt Versicherungsnehmer in Prozessen. 

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Ralf-Thomas Wittmann

Mit dem Zusammenschluss klärt Grooterhorst die Nachfolgefrage seiner Kanzlei, die er in einer großen transatlantischen Großkanzlei am besten aufgehoben sieht. Diese Ansicht teilten die beiden langjährigen Grooterhorst-Partner Langguth und Burbulla nicht. Bereits zum Juli verließen sie die Kanzlei und machten sich in Düsseldorf mit einer Associate als Langguth & Burbulla selbstständig. Hier beraten sie ihre Mandanten in allen Bereichen des gewerblichen Immobilienrechts.

Vierter deutscher Standort für Eversheds

Durch den Zusammenschluss mit Grooterhorst entsteht für Eversheds nach Berlin, München und Hamburg ein vierter Standort. Die regionale Expansion hatte die Kanzlei bereits nach ihrem Zusammenschluss mit Heisse Kursawe ins Auge gefasst. Rein räumlich rückt die Kanzlei damit näher an einige Industriemandanten wie den Essener Energieriesen RWE, für den sie etwa in London bereits auf dem Panel steht. 

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Marc Schwencke

Eversheds verspricht sich von der Aufnahme der Düsseldorfer aber auch die Stärkung zweier Kernbereiche der deutschen und internationalen Praxis. Dazu gehört neben dem Immobilienrecht insbesondere auch das Versicherungsrecht. In den US-Büros von Sutherland, mit der sie im Frühjahr fusioniert war, arbeiten 125 Berufsträger im Versicherungsrecht, unter anderem auch für deutsche Versicherer. Bei Sutherland zählt dieser Bereich traditionell neben Steuern zu den Kernpraxen. In Deutschland sind künftig insgesamt drei Partner, zwei Counsel und drei Associates im Versicherungsrecht tätig.

Das Düsseldorfer Eversheds-Büro soll zu einer Full-Service-Einheit ausgebaut werden. (Martin Ströder)

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