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05.01.2017

Arbeitsrecht: Naegele eröffnet Büro in Berlin

Die Stuttgarter Arbeitsrechtskanzlei Naegele eröffnet zum Februar ein Büro in Berlin. Dafür wird Partner Dr. Sebastian Frahm in die Hauptstadt wechseln.

Sebastian Frahm

Sebastian Frahm

Frahm wird zunächst seine Zeit zwischen Berlin und Stuttgart aufteilen und später ganz nach Berlin wechseln. Perspektivisch soll das Büro dann weiter personell ausgebaut werden. Der 42-Jährige, der sich unter anderem durch die arbeitsrechtliche Beratung des Münchner Beteiligungsunternehmens Paragon überregional einen Namen gemacht hat, soll in Berlin insbesondere die Beratung von Start-ups und Führungskräften auf- bzw. ausbauen, aber auch die Präsenz der Kanzlei in Restrukturierungen bei nord- und ostdeutschen Mandanten stärken. Frahm ist seit 2007 bei Naegele tätig, zuvor arbeitete er bei Shearman Sterling und Küttner.

Die Kanzlei Naegele ist mit derzeit sieben Berufsträgern neben Restrukturierungen insbesondere für die Beratung von Führungskräften bundesweit anerkannt. So vertritt die Kanzlei beispielsweise Führungskräfte von Daimler regelmäßig in grundsätzlichen Fragen gegen den Konzern, unter anderem zur Scheinselbstständigkeit.

Außerdem ist Naegele kürzlich eine Kooperation mit der New Yorker Kanzlei Meissner & Associates und der Londoner Sozietät Brahams Dutt Badrick French eingegangen. In Deutschland wird vor allem Frahm für die Kooperation stehen. Ziel ist es, Whistleblower aus dem europäischen Finanzsektor in den USA zu ihren dort möglichen finanziellen Prämien zu verhelfen. Denn dort steht Whistleblowern, die der US-Aufsichtsbehörde SEC zu einem erfolgreichen Verfahren verhelfen, seit 2010 eine Belohnung zu. Der New Yorker Anwalt Stuart Meissner, Initiator der Kooperation, hat beispielsweise 2016 eine Belohnung von 22 Millionen Dollar für einen ehemaligen Monsanto-Mitarbeiter erwirkt. (Catrin Behlau)

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