Artikel drucken
17.01.2018

Niederlande: CMS hilft Partners Group bei Einstieg in Offshore-Windpark

Die Partners Group ist künftig der größte Anteilseigner an der niederländischen Gesellschaft, die die Projektrechte an dem Offshore-Windpark ‚Borssele III/IV‘ hält. Die bereits beteiligten Investoren Shell, Mitsubishi, die Eneco Group und Van Oord geben im Zuge der Transaktion 45 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft ab.

Holger Kraft

Holger Kraft

Das Konsortium um Shell, Mitsubishi, die Eneco Group und Van Oord hatte Ende 2016 den Zuschlag für den Windpark in einem Auktionsverfahren erhalten. Der Offshore-Windpark soll 22 Kilometer vor der niederländischen Küste von Zeeland entstehen und voraussichtlich rund 3.200 Gigawattstunden (GWh) im Jahr erzeugen.

Die Schweizer Partners Group ist ein Asset-Manager, in den vor allem Private Clients und Family Offices investieren. Er verwaltet mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in 19 Niederlassungen ein Vermögen von rund 66 Milliarden US-Dollar.

Berater Partners Group
CMS Hasche Sigle (Hamburg): Dr. Holger Kraft (Federführung), Cecilia van der Weijden, (Amsterdam), Matthias Sethmann (alle Energierecht), Dr. Marc Riede (Bank- und Finanzrecht), Martika Jonk (Corporate), Edmon Oude Elferink (Competition and EU Law; beide Amsterdam), Julien Leclère (Corporate; Luxemburg), Dr. Olaf Thießen (Stuerrecht); Associates: Kai Ostermann, Dr. Susanne Keck (alle Energierecht), Charlotte von der Heydt-von Kalckreuth, Maurits Rabbie (Amsterdam; beide Corporate), Mark Warren (Bank- und Finanzrecht), Iris Kieft (Öffentliches Recht; Amsterdam), Sylvain Elias, Jehan Dupont Danzel d’Aumont (beide Corporate; beide Luxemburg)

Berater Konsortium
Clifford Chance (Amsterdam): Jeroen Thiyssen, Tim Herrshop (beide Corporate) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: CMS hat die Partners Group bereits 2016 im Zusammenhang mit dem Investment in den deutschen Offshore-Windpark Merkur und dessen Finanzierung beraten. In dem niederländischen Deal kam das Team um Energieexperten Kraft vor allem aufgrund der langjährigen Transaktionserfahrung in On- und Offshore-Windparks-Deals zum Einsatz und zog lokale Expertise in Amsterdam und Luxemburg hinzu. Das Beispiel zeigt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Offshore-Projekt-Teams auch im internationalen Markt. (Ulrike Barth)

 

  • Teilen