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14.03.2012

1,5-Milliarden-Euro-Anleihe: EAA setzt auf Inhouse-Kompetenz, die Banken auf Ashurst

Die als Erste Abwicklungsanstalt (EAA) firmierende Bad Bank der WestLB hat per Anleiheemission 1,5 Milliarden Euro eingesammelt. Die Anleihe wurde von einem Konsortium unter Führung der DZ Bank platziert und hat eine Laufzeit von drei Jahren, der Kupon beträgt 1,25 Prozent.

Christoph Enderstein

Christoph Enderstein

Die öffentlich-rechtliche Anstalt EAA wickelt seit ihrer Einrichtung im Mai 2010 Risikopositionen und bilanziellen Ballast der Landesbank ab. Zur Refinanzierung hat die Bad Bank im Frühjahr 2011 ein Debt-Issuance-Programm aufgesetzt, das insgesamt rund 20 Milliarden Euro umfasst.

Berater EAA
Inhouse (Düsseldorf): Dr. Carsten Römmer-Collmann

Berater Banken
Ashurst (Frankfurt): Christoph Enderstein, Associate: Dr. Florian Rehm (beide Kapitalmarktrecht)

Hintergrund: Bei ihrer ersten Anleiheemission im Frühjahr 2011 hatte sich die EAA noch auf externe Berater verlassen. Damals fiel die Wahl auf ein Hogan Lovells-Team um Dr. Sven Brandt (mehr…). Die Kanzlei war bereits bei der Errichtung der Anstalt im Einsatz (mehr…). Die aktuelle Emission betreute Inhouse-Anwalt Römmer-Collmann allein; nach wie vor arbeitet die EAA aber mit diversen Kanzleien zusammen, darunter auch Linklaters, die zur Aufspaltung der WestLB beriet (mehr…). Die Rechtsabteilung der Bad Bank ist seit ihrer Einrichtung im September 2010 (mehr…) auf drei Anwälte angewachsen.

Ashurst-Partner Enderstein betreut das Anleihenprogramm der EAA bereits von Anfang an auf Bankenseite. Der Kontakt kam ursprünglich über die WestLB zustande, die bei Anleihenemissionen seit Jahren auf Ashurst setzt. (Norbert Parzinger)

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