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29.10.2008

Air Berlin wählt Personalvertretung

Die rund 900 Piloten von Air Berlin haben erstmals eine Personalvertretung gewählt. Grundlage ist der neue ‚Tarifvertrag Personalvertretung‘ zwischen der Pilotengewerkschaft Cockpit und dem Unternehmen, der den Piloten eine Mitbestimmung auf betrieblicher Ebene einräumt. Gesetzlich ist keine Arbeitnehmervertretung für das fliegende Personal vorgesehen, da das Betriebsverfassungsrecht nur Landbetriebe umfasst und somit der Flugbetrieb nicht umfasst ist. Als nächstes werden sich die rund 2.000 Mitarbeiter im Bereich Kabine eine Personalvertretung wählen, der entsprechende Tarifvertrag wurde zwischen Air Berlin und der Gewerkschaft Verdi inzwischen verhandelt. (Tanja Podolski)

Berater Air Berlin
Nörr Stiefenhofer Lutz (München) : Dr. Hans-Christoph Schimmelpfennig (Arbeitsrecht)
@Inhouse (Berlin): Eckhard Rautenberg (Leiter Recht), Jana Schulze – aus dem Markt bekannt

Berater Cockpit
Inhouse (Neu Isenburg) : Keine Nennungen

Nörr-Partner Schimmelpfennig hat das Unternehmen zum Tarifabschluss und zum Wahlvorgang umfassend beraten. Bereits im Vorjahr hatte er erstmals in der Unternehmensgeschichte Vergütungs- und Manteltarifverträge für das fliegende Personal verhandelt. Die Beziehungen von Schimmelpfennig zur Air Berlin gehen auf langjährige Kontakte zur Fluggesellschaft DBA zurück, als diese noch nicht zu Air Berlin gehörte.