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06.11.2003

Novell kauft SuSE: Freshfields und White & Case begleiten Investoren-Exit

Für 210 Millionen US-Dollar hat das amerikanische Software-Haus Novell das Nürnberger Linux-Unternehmen SuSe gekauft. Durch den Erwerb stärkt Novell seine Position auf dem Markt mit Linux-Software. SuSe zählt weltweit zu den führenden Vertreibern des lizenzfreien Betriebssystems. Berater Novell: Clifford Chance Pünder (Frankfurt, Brüssel München): Daniela Weber-Rey (Corporate), Robert Löhr (IT/IP), Dr. Stefan Behrens (Steuerrecht), Martin Bechtold (Antitrust), Dr. Stefanie Tetz (Corporate). Associates: Dr. Jens Kellerhoff (Corporate), Dr. Jana Kraus (Arbeitsrecht), Georg Linde (IT/IP), Ana Paula Tavares (Corporate)
Berater SuSE Linux: Freshfields Bruckhaus Deringer (München, Köln): Dr. Peter Nussbaum, Dr. Oliver von Rosenberg (beide Corporate). Associates: Dr. Tilman Kruse, Stefan Kroeker, Dr. Martin Kleppe (alle Corporate), Dr. Philipp Räther (IP/IT)
Berater e-Millenium (im Innenverhältnis): Hengeler Mueller (Düsseldorf): Dr. Jochen Vetter; Associate: Daniela Klar
Berater Ad Astra (im Innenverhältnis): White & Case Feddersen (Frankfurt): Dr. Axel Pajunk
Novell habe sich für SuSE entschieden, sagte Vorstandschef Jack Messmann der Presse, weil SuSE Technologieführer bei Linux-Lösungen sei. Daniela Weber-Rey (CCP) unterstrich die Bedeutung des Mandats: „Die Transaktion markiert einen Meilenstein in der IT-Branche. Wir freuen uns, Novell bei diesem wichtigen Schritt begleiten zu können.“
Dr. Peter Nussbaum von FBD kommentierte, die Transaktion zeige, „dass sich strategisch sinnvolle Engagements von Finanzinvestoren auch in der risikoreicheren Software-Industrie auszahlen können.“ Im Zuge der Transaktion haben sich die Hauptanteilseigner von SuSE , die Finanzinvestoren Apax Partners, e-Millenium und Ad Astra, nach einer Restrukturierungsphase von ihrem Investment getrennt. In einer Unternehmenskrise vor zwei Jahren hatten die Beteiligungsgesellschaften zusammen mit IBM 15 Millionen Euro in SuSE investiert und das Unternehmen anschließend umgekrempelt. Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. (Falk Schornstheimer)

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