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24.10.2002

Weiter Streit um Mobilcom

Die Fehde zwischen France Telecom und dem schleswig-holsteinischen Serviceprovider ist trotz vorläufiger Abwendung der Insolvenz von Mobilcom noch voll im Gange.Berater France Telecom
Shearman & Sterling: Georg F. Thoma (Federführung, M&A, Düsseldorf), Dr. Martin Winter (M&A, Mannheim), Dr. Andreas Diem (M&A, München). Associates: Dr. Dieter Leuering (M&A, Düsseldorf), Markus Rieder (M&A, München)

Berater Mobilcom
White & Case, Feddersen (Hamburg): Dr. Jörg Schmeding (Federführung), Dr. Heiko Wilde, Dr. Volker Land (alle Gesellschaftsrecht), Ingrid Deuchler (Arbeitsrecht), Dr. Sven-Holger Undritz (Insolvenzrecht)

Berater Gerhard Schmid
Hengeler Mueller (Düsseldorf): Prof. Dr. Gerd Krieger, Dr. Gerd Sassenrath (beide Gesellschaftsrecht)

Im Mittelpunkt des Streits stehen zwei Fragen. Zum einen wird darüber verhandelt, ob France Telecom (FT) auch nach dem angekündigten Rückzug bei Mobilcom der Gesellschaft Schulden in Höhe von 6,7 Milliarden Euro erlässt. Zum zweiten ist umstritten, ob sich die Franzosen nach dem Einstieg bei Mobilcom vor zwei Jahren – damals beraten von Bruckhaus – vertraglich verpflichtet haben, für den Ausbau des UMTS-Netzes rund 18 Milliarden Euro beizusteuern.
Ruhiger geworden ist es dagegen um den Mobilcom-Gründer, letzten Vorstandschef und Großaktionär Gerhard Schmid, der den Streit mit FT vor Monaten vom Zaun brach, als er davon ausging, sein Aktienpaket zu besonders guten Konditionen an FT veräußern zu können. (Jörn Poppelbaum)

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