Simmons & Simmons

Compliance-Untersuchungen★☆☆☆☆

Bewertung: Die Compliance-Praxis machte v.a. durch die Beratung des VW-Monitors in der Dieselaffäre auf sich aufmerksam. Dass der Automobilhersteller S&S mandatierte, nachdem Oppenhoff wg. eines Konflikts ausschied, hatte im Markt für Erstaunen gesorgt. S&S gehörte bisher zu den unauffälligen Einheiten, besetzte aber das Thema Whistleblowing schon vor Jahren. Ein Grund für ihre dennoch geringe Bekanntheit ist die lockere Struktur der Praxis, die sich ad hoc für Mandate findet. So sind es v.a. arbeitsrechtl. Themen u. der Datenschutz, die die Compliance-Arbeit weiterhin prägen. Würde S&S ihre Praxisgruppen stärker miteinander verzahnen, hätte sie gute Aussichten, das Spektrum zu erweitern. Bisher geschieht das erst punktuell, z.B. bei der Beratung eines Finanzinstituts zu Cum-Ex.
Team: 6 Partner, 5 Associates
Schwerpunkte: Fokus auf Arbeitsrecht, Datenschutz, Exportkontrolle u. Steuerrecht, eher locker strukturierte Praxis. V.a. Beratung zur strateg. Analyse u. bei der Begleitung von Compliance-Programmen, auch Untersuchungen, Whistleblower-Hotlines u. Ombudstätigkeit. Mandanten oft Finanzindustrie, TMT u. Pharma.
Mandate: B. Braun Melsungen zu Geldwäsche; E.on bei internat. Whistleblower-System; VW-Monitor in der Dieselaffäre; Finanzinstitut zu Cum-Ex-Transaktionen; dt. Tochter einer internat. Gruppe zu Mitarbeiterbetrug; ehem. Aufsichtsratsmitglied zu inkorrekten Ad-hoc-Publikationen; Geschäftsführer in Strafverfahren wg. Wertpapierhandel.
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