Linklaters

Compliance-Untersuchungen★★★★☆

JuveAwards2018 Logo Nominierte ComplianceBewertung: Die Praxisgruppe führt die Spitze des Verfolgerfeldes der Marktführer an. Bei großen Compliance-Fällen gibt es zurzeit kaum einen Komplex, an dem Linklaters nicht partizipiert. Dazu gehören die Deutsche Bank u. VW ebenso wie Bilfinger Berger, die das Team um Wilsing ins Boot geholt hat, um Schadensersatzansprüche gegen ehem. Vorstände geltend zu machen. Diese Art Mandate sind für Linklaters maßgeschneidert, da sie es wie nur wenige schafft, ihre überaus engen Kontakte in die obersten Unternehmensebenen für die Governance-Beratung nutzbar zu machen. Den Stellenwert der Praxis innerhalb der Kanzlei untermauern zudem 2 Partnerernennungen. Dieser Aufbau von unten war auch wichtig, weil mit Deselaers Weggang eine Lücke entstanden ist, auch wenn Linklaters weiterhin über eine aktive Kartellrechtspraxis verfügt.
Stärken: Viel Erfahrung bei internat. Untersuchungen.
Oft empfohlen: Klaus Saffenreuther (Konfliktlösung), Dr. Hans-Ulrich Wilsing („absoluter Profi“, Mandant; Corporate)
Team: 14 Partner
Partnerwechsel: Dr. Wolfgang Deselaers (zu Cleary Gottlieb)
Schwerpunkte: Strukturierte Praxis mit Schwerpunkt auf Handel u. Haftung, zudem Kartellrecht, Steuerrecht u. Gesellsch.recht. Beratung v.a. zu Untersuchungen bei Konzernen. Mandanten u.a. Banken, Versicherer u. Technologieunternehmen.
Mandate: Aufsichtsrat von Bilfinger Berger wg. Schadensersatzforderungen an 12 ehem. Vorstände; Deutsche Bank bei steuerrechtl. Compliance (aus dem Markt bekannt); Lastminute zu Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts; HSH Beteiligungsmanagement u. Finanzfonds bei div. gesellschafts- u. aufsichtsrechtl. Compliance-Fragen; Alcon, Celesio, Gesco, Ineos lfd.; Pharmaunternehmen zu Korruptionsrisiken bei Produktvermarktung.
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