Kfz-Hersteller setzen bei Absprachevorwürfen auf Top-Kartellrechtler

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In Stuttgart und Wolfsburg lassen sich heute die Aufsichtsräte von Daimler und Volkswagen über die Hintergründe des mutmaßlichen Autokartells informieren. Presseberichten zufolge haben die Kartell-Enthüllungen die VW-Aufseher völlig überrascht, während Daimler sein oberstes Gremium schon früher informiert hatte. In offiziellen Statements geben sich die großen Fünf – Daimler, BMW, Volkswagen, Porsche und Audi – weiterhin wortkarg. Damit sind sie auch juristisch gut beraten, denn schließlich geht es darum, wer am Schluss unter die kartellrechtlichen Kronzeugen- und Bußgeldregelungen fallen könnte und wer nicht.[…]»

Österreich

20.07.2017

Der österreichische Verpackungskonzern Constantia Flexibles hat seine Etikettensparte Constantia Labels veräußert. Käufer ist die US-amerikanische Multi-Color Corporation mit Sitz in Batavia, Ohio. Die 1,15 Milliarden Euro schwere Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen. […]»

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Namen und Nachrichten

26.07.2017

Die Münchner Transaktionsboutique GLNS geht zum September mit einem eigenen Büro in London an den Start. Der Corporate-Partner Dr. Daniel Gubitz verlagert dafür seinen Lebensmittelpunkt und übernimmt die Leitung des neuen Standorts. Damit geht die Kanzlei fünf Jahre nach ihrer Gründung einen strategisch wichtigen Schritt. […]»

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Deals

26.07.2017

Der Messtechnikhersteller Landis+Gyr ist an die Schweizer Börse gegangen. Mit einem Erlös von 2,3 Milliarden Schweizer Franken war es einer der größten IPOs bislang in der Schweiz. Die bisherigen Landis+Gyr-Eigner – der japanische Konzern Toshiba und der Investmentfonds Innovation Network Corporation of Japan – platzierten sämtliche Anteile an ihrem Tochterunternehmen. Eine solche Vollplatzierung ist ein ungewöhnlicher Schritt. […]»

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Verfahren

21.07.2017

Zum ersten Mal hat die neue Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur in einem Streit zum beschleunigten Breitbandnetzausbau entschieden. Die Telekom und Unity Media dürfen demnach eigene Glasfaserkabel in einem Neubaugebiet verlegen. Gestritten hatten die beiden Telekommunikationskonzerne darüber mit dem Landkreis, in dem das Wohngebiet liegt. Der Beschluss hat bundesweite Bedeutung für die Auslegung der ersten Novelle des Telekommunikationsgesetz. […]»

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